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Content A 1 – Tiergestützte Pädagogik
Tiergestützte Pädagogik
Gemeinsam wachsen mit tierischer Begleitung
Tiere üben auf viele Kinder eine ganz besondere Faszination aus. Sie wecken Neugier, sprechen die Sinne an und ermöglichen Begegnungen, die häufig ganz ohne viele Worte auskommen. Diese positive Wirkung nutzen wir in unserer tiergestützten Pädagogik, um Kinder in unterschiedlichen Bereichen ihrer Entwicklung zu begleiten und zu stärken.
Der Kontakt zu einem Tier kann Achtsamkeit, Mitgefühl, Respekt und Verantwortungsbewusstsein fördern. Gleichzeitig entstehen vielfältige Lerngelegenheiten für Sprache, Bewegung, Wahrnehmung und soziales Miteinander. Dabei steht für uns immer ein behutsamer, respektvoller und sicherer Umgang zwischen Kind und Tier im Mittelpunkt.
Content A 6 | "Unsere tierische Begleiterin"
Quitte – unsere tierische Begleiterin
Ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist unsere Hündin Quitte. Sie ist ausgebildeter Therapiehund und begleitet den Alltag der Kinder in unterschiedlichen Situationen. Dazu gehören unter anderem Kleingruppenangebote, Waldtage und Ausflüge sowie – wenn es pädagogisch sinnvoll ist – auch einzelne Begegnungen mit Kindern.
Der Kontakt mit Quitte findet begleitet durch pädagogische Fachkräfte und in einem klaren Rahmen statt. Ebenso wichtig wie die Begegnung mit den Kindern sind Rückzugsmöglichkeiten und Ruhephasen für den Hund. So lernen die Kinder von Anfang an, dass auch ein Tier eigene Bedürfnisse und Grenzen hat, die wahrgenommen und respektiert werden müssen.
Achtsamkeit, Verantwortung und soziales Lernen
Im Umgang mit Quitte lernen die Kinder, genau hinzusehen und auf Körpersprache und Signale zu achten. Sie erleben unmittelbar, dass ruhiges, rücksichtsvolles und verlässliches Verhalten Vertrauen schafft. Dadurch können Empathie, Regelverständnis, Verantwortungsgefühl und ein respektvoller Umgang miteinander gestärkt werden.
Gemeinsame Aufgaben und Erlebnisse rund um den Hund fördern außerdem das Wir-Gefühl. Kinder lernen, Rücksicht zu nehmen, eigene Wünsche auch einmal zurückzustellen und Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen. Positive Erfahrungen mit dem Tier können darüber hinaus Selbstvertrauen stärken und Kindern helfen, Unsicherheiten oder Ängste schrittweise zu überwinden.
Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation
Auch Bewegung und Körperwahrnehmung spielen in der tiergestützten Pädagogik eine wichtige Rolle. Beim gemeinsamen Spiel, bei Spaziergängen oder angeleiteten Bewegungsangeboten erleben die Kinder ihren eigenen Körper bewusster und lernen, Bewegungen und Körpersprache gezielt einzusetzen.
Gleichzeitig bietet der Hund zahlreiche Gesprächsanlässe. Die Kinder kommunizieren verbal und nonverbal, beobachten Gestik und Mimik und üben, ihre Stimme bewusst einzusetzen. Ein Tier kann dabei ein geduldiger Zuhörer und ein natürlicher Impulsgeber für Austausch, Erzählen und gemeinsames Lernen sein.
Ein besonderer Bestandteil unserer tiergestützten Arbeit ist das Projekt „Hundeführerschein“, das die Kinder während ihrer Kindergartenzeit kennenlernen. Spielerisch erwerben sie Wissen über Hunde und üben einen sicheren und angemessenen Umgang mit ihnen.
Mit Geschichten, Rollenspielen, Sinneserfahrungen, Bewegungsangeboten und praktischen Übungen lernen die Kinder beispielsweise, die Körpersprache eines Hundes besser zu verstehen, richtig auf seine Signale zu reagieren, einfache Kommandos anzuwenden und mögliche Gefahrensituationen zu erkennen. Auch Hygiene und verantwortungsbewusstes Verhalten gehören dazu. Zum Abschluss können die Kinder ihr erworbenes Wissen in einer altersgerechten, spielerischen Form zeigen.
Content A 4 – Theme 2 Mit Respekt und Vertrauen
Mit Respekt und Vertrauen
Tiergestützte Pädagogik bedeutet für uns nicht einfach, dass ein Hund im Kindergarten anwesend ist. Die Begegnungen werden bewusst pädagogisch begleitet und orientieren sich am Wohl von Kind und Tier. Kein Kind muss Kontakt aufnehmen – Nähe entsteht freiwillig und in seinem eigenen Tempo.
Unser Ziel ist es, durch die Begegnung mit Tieren wertvolle Erfahrungsräume zu schaffen, in denen Kinder Vertrauen entwickeln, Verantwortung übernehmen, ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und einen achtsamen Umgang mit anderen Lebewesen erleben können.
Content B 1 - Die Begegnung mit Quitte
Die Begegnung mit Quitte schafft besondere Momente: Sie verbindet Lernen mit Beziehung, fördert Achtsamkeit und macht Verantwortung für Kinder unmittelbar erlebbar.